Ich

Installation, 2018




Installation, 2018
Garage im westlichen Seitentrakt des Wolfgangshofes
Nylonstrümpfe, Kristallgläser, Spiegel, Teppich, Lampenfassungen mit Glühbirnen, Dimmer, Lichtmischpult, Audio-Synchronisation, Audio nicht hörbar,
Raum: 388 x 870 cm, Teppich: 240 x 170cm

 

Zu sehen sind 19 schwarze Nylonstrümpfe, die mit Kristallglasgegenständen bestückt sind. Die Strümpfe hängen verteilt von der Decke. Unter den hängenden Objekten liegt ein schwarzer rechteckiger Teppich, auf dem in der Mitte ein Gebilde aus Spiegeln und Lampenfassungen mit dimmbaren Glühbirnen steht. Lichtereignisse durchlaufen Metamorphosen als einzelne Erzählsequenzen in einer Atmosphäre des Nichterklärbaren – das Zusammentreffen zwischen visuellen Codes und subjektiven Spuren. Gefühle von Undeutlichkeit steigen auf. Die schwarzen Lampenfassungen hängen über einem Gebilde aus unterschiedlichen Spiegeln. Durch die mehrfachen Spiegelungen entsteht eine Tiefenwirkung, die den Blick in eine Art Gegenraum frei gibt. Die Wahrnehmung wird erweitert, sie ermöglicht den Dialog mit sich selbst. Der Raum wird zu einem poetischen Ort des Abtastens und der Suche und lädt zum Nachdenken über das Wechselverhältnis zwischen dem Individuum und seinem familiären Umfeld ein.